CDU-Landtagsabgeordnete sagten den Gärtnereien in Niedersachsen ihre Hilfe zu. Sie sollen sonntags wieder öffnen dürfen. Das berichtet die “Wilhelmshavener Zeitung”. Bei einem Besuch der Gärtnerei Otten in Cleverns wurde die Situation, die zum Ende der Sonntagsöffnung für niedersächsische Gärtnereien führte, noch einmal dargestellt. Den Juristen sei es dabei um die Frage gegangen, was eigentlich zum so genannten „täglichen Kleinbedarf“ gehöre. Das seien zum Beispiel Brötchen, weshalb Bäckereien sonntags stundenweise öffnen dürften. Für Tankstellen gebe sowieso eine Sonderregelung. Nur bei Pflanzen gebe es offenbar Zweifel: „Es ist schwer zu definieren, was eigentlich eine Topfblume ist“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nacke. Eine andere Frage sei die Größe der Betriebe. Hätten diese mehr als 800 Quadratmeter Fläche, handele es sich nicht mehr um eine Ausrichtung für den Kleinbedarf.„Der optimale Zeitpunkt, eine Pflanze zu kaufen, ist, wenn man sie benötigt“, sagt hingegen Jens Nacke. Er und CDU-MdL Dr. Uwe Biester (Wilhelmshaven) bringen es auf den einfachen Nenner, dass das, was bislang möglich war, auch künftig möglich sein solle, schreibt die “Wilhelmshavener Zeitung” abschließend.

via GABOT – Gartenbau-Portal und -Suchmaschine: Sonntagsöffnung: Brötchen ja, Blumen nein.